Pädagogische Sozialtherapie für Eltern

Entwicklung vollzieht sich in Beziehungen. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der letzten Jahre in Psychologie und Neurobiologie. Besonders in der Kindheit, in der sich das Gehirn entwickelt, ist die Bedeutung von Beziehungen am größten. Die Beziehungserfahrungen, die Eltern in ihrer Kindheit gemacht haben, prägen wiederum das spätere Erziehungs- und Fürsorgeverhalten mit den eigenen Kindern.

Im Rahmen der pädagogischen Sozialtherapie werden mittels bindungsgeleiteter und traumasensibler Interventionen Eltern, Pflegeeltern und pädagogische Fachkräfte unterstützt, die eigene Geschichte bezogen auf die aktuelle Beziehung zu den Kindern zu reflektieren. Dies ist die Voraussetzung, um das eigene erzieherische Handeln besser verstehen und wenn nötig verändern zu können, damit Konflikte als Chance für gemeinsames Wachstum genutzt werden können.